Der Jäger in dem grünen Wald

Jagdlied, Text: Volkslied aus Westfalen, 1825, Melodie: Volksweise, 1838

Liedtext

1. Der Jäger in dem grünen Wald,
Der sucht des Tierleins Aufenthalt.
|: Und er ging wohl in dem Wald. Bald hin, bald her, :|
Ob auch nichts, ob auch nichts,
Ob auch nichts anzutreffen wär.

2. Mein Hündlein hab ich stets bei mir
In diesem grünen Laubrevier.
|: Und mein Hündelein, das wacht, und mein Herz, das lacht, :|
Meine Augen, meine Augen,
Meine Augen leuchten hell und klar.

3. Ich sing mein Lied aus voller Brust,
Der Hirsch tut einen Satz vor Lust.
|: Und der Fink, der Fink, der pfeift und der Kuckuck schreit, :|
Und die Hasen, und die Hasen,
Und die Hasen kratzen sich am Bart.

4. Und als ich in den Wald 'nein kam,
Traf ich ein schönes Mägdlein an.
|: Ei, wie kommst du in den Wald, in den Wald hinein, :|
Du strahlenäugig Mägdelein,
Wie kommst du in den Wald hinein.

5. Du sollst nicht länger bleiben hier
In diesem grünen Laubrevier.
|: Bleibe du bei mir als (meine) Jägerin, :|
Du strahlenäugig Mägdelein,
Bleib du bei mir als meine Braut.

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