Guter Mond, du gehst so stille (D und F)

Melodie und Text: Volksweise um 1800, Salzkammergut.

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Weitere Strophen

2. Guter Mond, dir darf ich's sagen, was mein banges Herze kränkt,
und an wen bei meinen Tagen die betrübte Seele denkt.
Guter Mond, du darfst es wissen, weil du so verschwiegen bist,
warum meine Tränen fließen, und mein Herz so traurig ist.

3. Dort in einem kleinen Tale, wo viel junge Bäumchen stehn,
dort bei jedem Wasserfalle wirst ein schönes Häuschen sehn.
Geh' durch Wälder, Busch und Wiesen, blicke sanft durch's Fenster hin,
dann erblickest du Louisen, aller Mädchen Königin.

4. Nicht mit Golde, nicht mit Seide, wirst du dieses Mädchen sehn;
im gemeinen, netten Kleide pflegt mein Mädchen stets zu gehen.
Nicht vom Adel, nicht vom Stande, was man sonst so hoch verehrt,
nicht von einem Ordensbande hat mein Mädchen seinen Wert.

5. Nur ihr Reiz, ihr gutes Herze macht sie liebenswert bei mir;
stolz im Ernste, froh beim Scherze, jeder Zug ist gut an ihr.
Anmutsvoll sind ihr' Gebärden, schön und reizend ist ihr Blick;
kurz, von ihr geliebt zu werden, scheinet mir das größte Glück.

6. Mond, du Freund der reinen Triebe, schleich' dich in ihr Stübchen ein,
sag es ihr, dass ich sie liebe, dass sie mir nur ganz allein
Mein Vergnügen, meine Freude, meine Lust, mein Alles ist,
dass ich gerne für ihr leide, wenn sie nur einst glücklich ist.

7. Dass ich aber schon gebunden, und die Freuden zu geschwind
meine süßen Freiheitsstunden schon bei mir verschwunden sind;
dass ich aber ohne Sünde lieber lebe auf der Welt.
Geh und sag's dem guten Kinde, wie ihr diese Lieb' gefällt.

Auf den Notenblättern (PDF) befinden sich alle Strophen des Liedtextes.

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