Die Gedanken sind frei
Volkslied aus dem 18. Jahrhundert - Melodie: Volksweise
Um 1780 wurde der Text zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht. Im Zeitraum zwischen 1810 und 1820 entstand die Melodie dazu, und das Lied wurde in der Sammlung Lieder der Brienzer Mädchen in Bern gedruckt. Im Jahr 1842 wurde das Lied in Schlesische Volkslieder von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Ernst Heinrich Leopold Richter veröffentlicht. (Quelle: Wikipedia)
Liedtext
1. Die Gedanken sind frei! Wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
2. Ich denke, was ich will und was mich beglücket,
doch alles in der Still und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
3. Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei!
4. Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!
Melodie (Mp3 und Video)
Kostenloses Mp3 (Mitsingfassung) anhören, Quelle: Liederprojekt.org Carus
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Notenblatt mit Text und Gitarrenakkorden (C) Notenblatt mit Text und Gitarrenakkorden (G) Notenblatt mit Text und Gitarrenakkorden (Bb) Begleitsatz (Bb) Notenblatt für 2 Stimmen mit Akkorden (A) Duett für zwei Sopranblockflöten Noten für Keyboard oder Klavier (C) Chornoten (SATB) Streichersatz (Vor-/Zwischenspiel)
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