Auf, du junger Wandersmann (F und G)
Das Wanderlied basiert auf einem Handwerkerlied des 19. Jahrundert.
Textbearbeitung der Neufassung: Walther Hensel (1887–1956)
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Weitere Strophen
2. An dem schönen Donaufluss findet man so seine Lust
und seine Freud auf grüner Heid.
Wo die Vöglein lieblich singen und die Hirschlein fröhlich springen,
dann kommt man vor eine Stadt, wo es gute Arbeit hat.
3. Mancher hinterm Ofen sitzt und gar fein die Ohren spitzt,
kein Stund' vors Haus ist kommen aus.
Den soll man als G'sell erkennen oder gar ein Meister nennen,
der noch nirgends ist gewest, nur gesessen in sei'm Nest?
4. Mancher hat auf seiner Reis' ausgestanden Müh und Schweiß
und Not und Pein. Das muss so sein.
Trägt's Felleisen auf dem Rücken, trägt es über tausend Brücken,
bis er kommt nach Innsbruck 'nein, wo man trinkt Tiroler Wein.
5. Morgens wenn der Tag angeht und die Sonn' am Himmel steht,
so herrlich rot wie Milch und Blut.
Dann ihr Brüder lasst uns reisen unserm Herrgott Dank erweisen
für die schöne Wanderzeit hier und in die Ewigkeit.
Auf den Notenblättern (PDF) befinden sich alle Strophen des Liedtextes.
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