Bräuche & Sitten
Gerade die Advents- und Weihnachtszeit kennt eine große Anzahl von Bräuchen und schönen Traditionen.
Adventszeit |
| Die Adventzeit beginnt mit dem 1. Sonntag nach dem 26. November und endet mit dem 24. Dezember. Sie erstreckt sich isomit mmer über 4 Sonntage. |
Adventskalender |
Er ist einer der jüngsten Bräuche zum Weihnachtsfest und wurde im Jahre 1809 von einem Münchner Kaufmann entwickelt. Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest ist für die Kinder das Schönste an der Adventszeit. Diese Spannung wird noch erhöht, wenn ein Adventskalender mit 24 Türchen die Tage bis zum Heiligen Abend zählt. Drei verschiedene Online-Kalender findet ihr >> hier. |
Adventskranz |
| Der Adventskranz besteht aus Tannen- oder Fichtenzweigen und hat vier Kerzen. An jedem Adventssonntag wird eine neue Kerze angezündet. Das Anzünden der Kerzen und das Schmücken der Wohnung haben ihren Ursprung aber in noch älterer Zeit. Mit heidnischem Feuerzauber sollten die bösen Wintergeister vertrieben werden. |
Barbarazweige |
Am 4. Dezember ist der Namenstag der Heiligen Barbara. Der Heiligen verdanken die Barbarazweige ihren Namen. Wenn man an diesem Tag ein paar Obstbaumzweige aus dem Garten abschneidet und in eine Vase stellt, blühen die Zweige ab dem 25. Dezember. Verwendet werden vor allem Kirschzweige. Nachdem die Zweige geschnitten worden sind, sollten sie zunächst in eine Vase mit warmem Wasser gestellt werden. Da die Bäume und deren Zweige bereits die Kälte des Frosts zu spüren bekommen haben, bekommen die Zweige im warmen Wasser Frühlingsgefühle und treiben Blüten aus. Sollte der Frost ausgeblieben sein, werden die Zweige über Nacht in den Gefrierschrank gelegt, bevor sie ein warmes Fußbad nehmen. |
Der heilige Nikolaus |
| Früher wurden die Geschenke schon am Nikolaustag, dem 6.Dezember, ausgepackt. Seit 1555 ist der Hl. Nikolaus als Gabenbringer der Kinder belegt. Ab dem 19. Jahrhundert wird die Nikolausgestalt immer mehr verweltlicht zum Weihnachtsmann oder Santa. Früher war der Knecht Ruprecht der ständige Begleiter des heiligen Mannes. (mehr Infos) |
Knecht Ruprecht |
| Der Knechts Ruprecht trägt den Sack und die Rute des Nikolaus. Früher verbreitete der dunkle, geisterhafte Geselle bei den Kindern Angst und Schrecken. Ihnen wurde erzählt, dass er unartige Kinder in seinen großen Sack stecken und mitnehmen würde. Heute kommt meist nur noch scherzhaft zum Einsatz. |
Christliche Farben der Weihnachszeit |
| Grün symbolisiert die Hoffnung auf Leben im dunklen Winter und auch die Treue. Rot erinnert an das Blut Christi, das er vergossen hat, damit die Welt erlöst werde. |
Heilige Drei Könige |
| Drei Könige folgten dem Stern nach Bethlehem. Sie hießen Kaspar, Melchior und Balthasar und waren die drei Weisen aus dem Morgenland. Sie brachten dem Jesuskind Myrrhe, Gold und Weihrauch als kostbare Geschenke aus dem Nahen Osten mit. Jedes Jahr am 6. Januar wird in Gedenken an die Drei Heiligen Könige der Dreikönigstag gefeiert. |
Die Weihnachtskrippe |
Die Weihnachtskrippe geht in das 16. Jahrhundert zurück und wurde vor allem in den großen Klöstern eingeführt. Sie ist eine Darstellung der Geburt Christi aus der Weihnachtsgeschichte bis zum Drei-Königs-Fest. Typische Figuren in Weihnachtskrippen sind:
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Weihnachts- oder Christbaum |
| Die erste Erwähnung eines Weihnachtsbaums stammt aus dem 13. Jahrhundert. Bereits Römer bekränzten ihre Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen. 1494 war es bereits Sitte, grüne Tannenzweige ("Weihnachtsmaien") ins Haus zu stellen. Streng genommen verweist die Bezeichnung "Weihnachtsbaum" auf die heidnisch-germanische, die Bezeichnung "Christbaum" hingegen auf die christliche Tradition. (mehr Infos) |
Weihnachtstag |
| Erst Martin Luther hat die große Bescherung auf den 24. Dezember verlegt. Die Weihnachtspräsente sollen an die Freude über die Geburt Jesu Christi erinnern und an das Geschenk, das Gott den Menschen damit gemacht hat. Aus kalendarischen Listen von 354 geht hervor, dass in Rom das Weihnachtsfest am 25. 12. 336 offiziell gefeiert wurde durch Papst Liberius. (mehr Infos) |
Julbock und Julnissen |
| In Skandinavien bringt der Julbock die Geschenke. Der Julbock ist ein Ziegenbock, der aus Stroh geflochten wird. Die Julnissen sind nordische Hausgeister oder Wichtel, die in der Weihnachtszeit mit einem Hafer- oder Reisbrei mit Rosinen besänftigt werden. |
Die Montalegre-Weihnachtsseite hat sich selbststädig gemacht und ist jetzt untter >> www.weihnachtskiste.com zu finden.
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