Eine feste Burg ist unser Gott
Martin Luther, 1483-1546
1.Ein' feste Burg ist unser Gott, Ein gute Wehr und Waffen; Er hilft uns frei aus aller Not, Die uns jetzt hat betroffen. Der alt' böse Feind, Mit Ernst er's jetzt meint, Groß' Macht und viel List Sein' grausam' Rüstung ist, Auf Erd' ist nicht seinsgleichen. |
2. Mit unsrer Macht ist nichts getan, Wir sind gar bald verloren; Es streit' für uns der rechte Mann, Den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesu Christ, Der Herr Zebaoth, Und ist kein andrer Gott, Das Feld muss er behalten. |
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3. Und wenn die Welt voll Teufel wär Und wollt uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr, Es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, Wie sau'r er sich stellt, Tut er uns doch nichts, Das macht, er ist gericht', Ein Wörtlein kann ihn fällen. |
4. Das Wort sie sollen laßen stahn Und kein'n Dank dazu haben; Er ist bei uns wohl auf dem Plan Mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr', Kind und Weib: lass fahren dahin, Sie haben's kein' Gewinn, Das Reich muss uns doch bleiben. |
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