Die Glocken läuten Ostern ein
Text: Adolf Boettger
Die Glocken läuten das Ostern ein,
in allen Enden und Landen.
Und fromme Herzen jubeln drein:
Der Lenz ist wieder erstanden.
Es atmet der Wald, die Erde treibt,
und kleidet sich lachend mit Moos.
Und aus den sch önen Augen treibt,
den Schlaf sich erwachend die Rose.
Das schaffende Licht, es flammt und kreist,
und sprengt die fesselnde Hülle.
Und über den Wassern schwebt der Geist,
unendlicher Liebesfülle.
