Frühzeitiger Frühling - Tag der Wonnen kommt ihr so bald
Text: Johann Wolfgang Goethe, 1749-1832
Tage der Wonne, Kommt ihr so bald? Schenkt mir die Sonne, Hügel und Wald?
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Unter des Grünen Blühender Kraft Naschen die Bienen Summend am Saft.
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Reichlicher fließen Bächlein zumal. Sind es die Wiesen? Ist es das Tal? |
Leise Bewegung Bebt in der Luft, Reizende Regung, Schläfernder Duft. |
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Blauliche Frische! Himmel und Höh! Goldene Fische Wimmeln im See. |
Mächtiger rühret Bald sich ein Hauch, Doch er verlieret Gleich sich im Strauch. |
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Buntes Gefieder Rauschet im Hain; Himmlische Lieder Schallen darein. |
Aber zum Busen Kehrt er zurück. Helfet, ihr Musen, Tragen das Glück! |
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Saget, seit gestern Wie mir geschah? Liebliche Schwestern, Liebchen ist da! |
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